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Hallo lieber Blogbesucher.

 

Dieser wunderschöne Blog besteht vor allem aus einem Grund: Der total tolle Typ, der diesen Blog verwaltet und betreibt befindet sich gerade in der Volksrepublik China. Der bleibt da auch noch. Bis Juli 2008.

Der ist doch krank, sagst du jetzt.

Stimmt. Na und.

Trotzdem viel Spaß beim anguggn. 

31.8.07 05:44


Das Orientation-Camp

31.08.07 17:30 Beijing-Zeit

So Freunde,

hier ist er also, der erste Eintrag zu "China-Neuigkeiten". Bin ja schließlich schon seit dem 19.8. hier (an die potentiellen Klugscheißer unter euch: Ich bin zwar am 18. geflogen, aber erst am 19. angekommen) Das sind 12 Tage. 13 mit heute. Aber die Zahl bringt kein Glück, sagen wir einfach 12.

Als erstes lernte ich in Kopenhagen schon am 18. neue Leute kennen. Coole Leute. Deutsche. Leider haben wir anfangs nicht besonders viel geredet. Und im Flugzeug saßen irgendwie alle zusammen. Außer mir. Ich saß ganz woanders. Naja. Dafür verstanden wir uns auf dem "Orientation-Camp" gut. Und weil ich nicht zuviel Zeilen mit Flughäfen verbringen will, spring ich einfach da hin.

Auf dem Camp waren wir die ersten, später trudelten noch mehr ein, sodass wir am Ende 18 zählten. 5 ThailänderInnen, 8 Deutsche, 2 Mexikaner, 2 Französinnen und 1 einsamer Däne. Davon waren ausnahmslos alle sehr angenehme Menschen. Nur die Thailänderinnen sind ein bisschen unter sich geblieben. Ich teilte mir mein Zimmer mit einem Mexikaner. Perfekt Englisch und Französisch, den Schalk im Nacken und total offen. Daniel heißt der.

Auf dem Camp, das bis zum 28.8. ging, lernten wir einige Dinge, die entweder grundlegend oder einfach nett zu können sind. Chinesisch zum Beispiel. Einkaufen auch. Außerdem Taiji und Kalligrafie. Taiji ist super. Kalligrafie... Naja. Die führen den Unterricht hier ien bisschen anders. Nix mit Selbstlernförderung und so. Der Lehrer macht vor, die Schüler machen nach. Sonst nix.

In unserer Freizeit (die knapp bemessen war) spielten wir Computer, lasen oder schauten uns Filme an (Rambo I, Rambo II, Rambo III, the Cleaner...), spielten PingPong, Fußball (ohne mich^^) oder so.

Zwischendurch zwei Trips. Nein, nicht solche! Einer zur großen Mauer. Die ist total groß. Vor allem eigentlich das. Und imposant. Und total überlaufen. Das Blöde ist, dass es einen berühmten Teil gibt, wo alle hingehen, obwohl ich nicht verstanden habe, warum der so toll ist. Wir haben von uns aus Teile der Mauer gesehen, die genauso toll sind, wo aber nur ein Hundertstel der Touristen rumliefen. Der andere Trip ging nach LongQingXia. Kennt keiner. Braucht man auch nicht. Ist vor allem schöne Landschaft. Sehr schöne Landschaft. Sonst nix.

Am letzten Tag mussten wir präsentieren, was wir gelernt haben. Das liegt leider nicht daran, dass wir so toll waren oder so. Sondern daran, dass die Chinesen anscheinend präsentationsgeil sind. Ich hielt die einleitende Rede eher weniger freiwillig. Auf Chinesisch. Hab' sie mir aus dem Wörterbuch Wort für Wort herausgeschrieben. Die versammelte Chinesenschar samt diverser Beamter aus lokalen Institutionen fanden's super. Keine Ahnung warum. Dann mussten wir lächerliche Kindergedichte aufsagen, Nationalhymnen singen, Schattenboxen und Zeichen malen.

Der allerletzte Absatz behandelt eine brisante Geschichte...
Am letzten Abend wollten wir noch ein bisschen Spaß haben. Sind deshalb um 21:00 ins Girls Dormitory geschlichen (Auf allen vieren unter einem Rezeptionsfenster her - wie im Film) Suchten uns dort schlechte Musik aus, die wir viel zu leise aus einem Laptop hörten, der zwar steinalt aussieht, aber total super ist, wenn auch das Touchpad eher unzuverlässig reagiert. Ich möchte hier ganz liebe Grüße an unsern besonderen Freund, den superLaptop richten! Fühl dich geknuddelt! Redeten ein bisschen.
Als es klopfte, rannten alle Jungs auf den Balkon, Vorhang zu, leise sein. Nur einer nicht. Der versteckte sich hinterm Bett. Der Idiot. Der Däne. Jedenfalls haben wir Ansick bekommen. Nur die Jungs. Sonst nix.

31.8.07 13:06





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