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  • sind sehr offen und höflich zu Fremden, machen Witze und reden mit ihren Kunden
  • haben kein Problem damit, Leute zu fotografieren, wenn ihnen danach ist. Mich zum Beispiel. Ständig. Mit und ohne vorher zu fragen.
  • feilschen viel und gerne
  • spucken geräuschvoll auf den Boden
  • sitzen auch mal einfach so draußen herum und unterhalten sich
  • lassen ihre Banken bewachen. Von Soldaten. Mit Pumpgun und Schlagstock.
  • zählen aber auch 100 10.000 Yuan-Bündel auf einen großen Haufen. Hinter der Glasscheibe. Aber jeder kanns sehen. (10 yuan = ca. 1€
  • brauchen unglaublich lange bei Bankgeschäften. Wenn man 200 € wechseln will, sollte man sich schonmal 2 Stunden freinehmen. Außerdem kopieren die deinen Pass 10mal. Man muss viele Formulare ausfüllen. Und dem Bankmenschen erklären, woher man kommt, wie alt man ist etc. Weil der den Pass nicht versteht.
  • fahren wie Bekloppte. Vor allem auf Landstraßen, hier in der Stadt gehts eigentlich. Fahrräder auch. Anschnallen ist Quatsch. Hupen lieber als Bremsen.
  • glauben, jeder Europäer/Amerikaner könne perfekt englisch.
  • funktionieren jedes Gefährt in ein Taxi um.
  • brüllen dir aus einem fahrenden Auto "Hello" zu, wenn sie sehen, dass du wohl kein Chinese bist.
  • freuen sich einen Affen, wenn du ihnen zuwinkst. Meistens tu ich das, weil sie mich vorher angestarrt haben wie eine Kuriosität.
  • Halten Chinesisch für die schwerste Sprache der Welt.
  • Geben sich ohne zu zögern englische Namen, die mit ihrem echten überhaupt nichts zu tun haben. Ich vermute außerdem, dass ein gewisser Zusammenhang zu schlechten amerikanischen Fernsehserien bestehen könnte.
  • Zählen nicht mit "1,2,3" sondern mit "1,2" an. Klappt so gut wie nie.
  • Pflanzen sich wahrscheinlich per Zellteilung oder Pollenflug fort. Jedenfalls haben Sex und Liebe im öffentlichen Leben überhaupt keinen Platz. Ich wurde gefragt (unter lautem GEkicher und erröten), ob ich meinen ersten Kuss schon hinter mir habe. In Deutschland wird man in unserem Alter gefragt, auf welcher Seite man im Kamasutra ist.
  • Sind meistens sehr gepflegt. Nie fettige Haare, sehr selten leicht verschmutzte Klamotten. Aber die Zähne... so, dass man den Leuten nicht ins Gesicht schauen möchte. Und das scheint die nicht zu stören.
  • v.a. in meinem Alter: rasieren sich tendenziell nicht genug (aus unserer Sicht) v.a. im Gesicht. Die Jungs lassen sich so einen widerwärtigen Schamhaarflaumoberlippenbart stehen. Wenn ihr wisst, was ich meine...
  • Tragen kaum ärmellose Tops. Ist mir übrigens auch verboten, per ASSE-Regeln. So ein Mist!
  • Wenn Jungen und Mädchen nebeneinander hergehen, gehen sie nicht nebeneinander her. Sondern das weibliche Wesen geht ein paar Schritte hinter dem Jungen her. (so gesehen bei J's Mutter und J's Freundin) Keine Ahnung warum.
  • stehen bzw. sitzen Geschlechtergetrennt auf dem Schulhof/in der Mensa. Nicht aus Zwang, sondern freiwillig. Jungs setzen sich zu Jungs, Mädchen zu Mädchen. Meistens.
  • Haben anderer Vorstellungen von Gesundheit als wir. Wenn man Durchfall hat, bekommt man nicht etwa verträglicheres Essen, sondern sollte längere Hosen tragen. Jeden Tag Kakao zu trinken ist sehr ungesund, außerdem nicht mit Milch (sondern mit wasser??). Das Weiße in den Mandarinen ist tierisch gesund, unbedingt essen! Leber reinigt das Blut. Aber nciht nur die, die man besitzt, sondern auch die Schweineleber, die man isst. Eigentlich gibts auch zu jedem Lebensmittel eine Körperregion, für die das Lebensmittel immens wichtig ist. Und wo haben die das alles her? Bei uns in Deutschland hätte man sowas vom Elterntag auf der Waldorfschule, hier bekommt mans ins Haus geliefert. Vom Fernseh-Doc!
  • Kaufen sich den neuesten Audi-Bonzenschlitten und beziehen dann die Echthirschledersitze mit rosa Frotteebezügen und dekorieren die Mahagoni-Ebenholz-Elfenbeinarmaturen mit Snoopy-Kissen. Autoscheiben sind immer getönt.
  • entblößen, wenn ihnen warm ist, den Bauch. Also die ziehen dann die Oberbekleidung bis unter den Brustkorb hoch. Vor allem die Männer, was teilweise wenig schön aussieht.
  • essen Alles mit Stäbchen, auch Hühnchenschenkel und Suppe. Und es klappt trotzdem.
  • haben nur neun Wochen Ferien im Jahr! Zum Vergleich: Ihr glücklichen Deutschen habt 13.
  • stehen sofort bereitwillig im Bus für Bedüftigere auf (dazu zählen hier übrigens auch Kinder). Und wenn sies nicht tun, gibt es eine Schaffnerin, die rumbrüllt, es solle doch endlich mal jemand für den armen alten Sack aufstehen und notfalls Leute von ihren Plätzen scheucht
So, dazu möchte ich sagen, dass ich keinesfalls hier irgendwelche Klischees schüren oder Allgemeinplätze absondern will. Sondern vielmehr möchte ich dem geneigten Leser meinen Eindruck dessen, was ich gesehen habe, wiedergeben. China ist groß. 1,3 Milliarden Einwohner. Es gibt nicht "den Chinesen"



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